Wer am gestrigen Abend die Vorstellung den neuen iPhone 5 verpasst hat, kann sich jetzt die komplette Keynote inklusive iOS 6 und iPod-Vorstellung in Ruhe als Video anschauen. Die gesamte Präsentation dauert ca. zwei Stunden.

Apple iPhone 5-Keynote

Alternativ ist die iPhone 5-Keynote auch bei iTunes in deutlich besserer Bildqualität (HD) verfügbar.


Jahrelang war das SMS-Geschäft für die Netzbetreiber eine Goldgrube. Mit dem aktuellen Smartphone-Boom beginnen die Umsätze in diesem Segment massiv zu bröckeln, da den Kunden zahlreiche Alternativen zur Verfügung stehen. Mit kleinen Handy-Anwendungen wie Whatsapp oder Apples iMessage kann der Smartphone-Nutzer kostengünstig Nachrichten und Bilder verschicken. Da bei diesen Apps nur das Datenvolumen berechnet wird, sind die Kosten gegenüber einer Kurznachricht fast zu vernachlässigen.

Wie das Wirtschaftsmagazin Capital kürzlich berichtete, wurden zwar in Deutschland nach Schätzungen des Branchenverbands Bitkom 2011 mit rund 46 Milliarden Handy-Kurznachrichten elf Prozent mehr SMS verschickt als noch im Jahr zuvor. Im Gegensatz dazu sinken aber laut dem kürzlich vorgestellten “International Communications Market Report” der britischen Regulierungsbehörde Ofcom die damit verbundenen Umsätze deutlich: Während Mobilfunk-Anbieter in Deutschland 2005 pro Mobilfunkanschluss monatlich im Durchschnitt noch 5,15 Euro umgesetzt haben, ist dieser Wert bis 2010 auf 1,90 Euro gefallen – also um rund 60 Prozent. Auch in Spanien, den Niederlanden, Italien und Großbritannien sanken laut dem Ofcom-Bericht die SMS-Umsätze je Anschluss.

Des einen Freund, des Anderen Leid – Experten rechnen damit, dass die immer günstigeren Smartphone-Preise zum schleichenden Ende der SMS führen werden.


Apple iAd Preissenkung

Werbung auf mobilen Geräten ist zur Zeit gefragter denn je. Mit der hauseigenen Plattform iAds vermarktet Apple die Werbeflächen auf den eigenen iOS-Devices. Zum Start des Dienstes im Jahr 2010 mussten Werbetreibende mindestens eine Million Dollar investieren, um via iAds in Apps für ihre Marken und Produkte zu werben.

Bereits im Sommer 2011 halbierte Apple diese Summe. Um die Einstiegshürden weiter abzubauen und neue Kunden zu gewinnen, wurde die Summe jetzt erneut gesenkt.

Wie das Wall Street Journal berichtet,  können Mediaagenturen bereits ab 300.000 Dollar Werbung für einzelne Kunden schalten, wenn das Gesamtbudget für alle Kunden über einer Million Dollar liegt. Scheinbar setzt die Konkurrenz Apple hier zunehmend mit niedrigeren Preisen und  Crossplattform-Services unter Druck.

Der Preis pro Werbeeinblendung liegt bei einem Penny. Tippt der Nutzer die Werbung innerhalb der App an, öffnet sich ein Werbefenster und es fließen weitere 2 Dollar an Apple.


Handylärm - Belästigung durch Handys

Fast jeder zweite Bundesbürger fühlt sich von anderen Handynutzern in der Öffentlichkeit belästigt. Laut Bitkom stören sich die Befragten am häufigsten am lauten Telefonieren (36 Prozent) sowie am lauten Abspielen von Musik oder Filmen (34 Prozent).

Ein Viertel fühlt sich bereits durch das Klingeln eines Mobiltelefons gestört. Wenn jemand sein Notebook im Zug oder im Café nutzt, stört das mit vier Prozent hingegen kaum jemanden. Frauen zeigen sich dabei insgesamt sensibler als Männer. 42 Prozent der Damen fühlen sich durch lautes Telefonieren gestört, 38 Prozent durch Musik oder Videos. Bei den Männern sind es jeweils nur 30 Prozent.

Das Vorurteil, dass gerade Senioren sich am ehesten über Musik in der Öffentlichkeit ärgern, konnte nicht bestätigt werden. Im Gegenteil: Für 41 Prozent in der jüngeren Generation (18 bis 29 Jahre) ist laute Musik ein Ärgernis, jedoch “nur” für 29 Prozent bei den über 60-Jährigen.


Deutsche Telekom

Die Telekom wollte vor Gericht erreichen, dass ein Urteil des Europäischen Gerichts von 2008 in erster Instanz und damit die Entscheidung der Kommission von 2003 für nichtig erklärt wird, die dem Ex-Monopolisten eine Geldbuße in Höhe von 12,6 Millionen Euro wegen Missbrauchs seiner marktbeherrschenden Stellung auferlegt.

Die EU-Kommission wirft dem Ex-Monopolisten vor, durch unfaire Preispolitik im untersuchten Zeitraum von 1998 bis 2003 Wettbewerbsunternehmen im Ortsnetz vom Markt ferngehalten bzw. behindert zu haben. Erstmalig stellt sie das Vorliegen einer so genannten “Preis-Kosten-Schere” fest. Sie kritisiert, dass der Mietpreis für die blanke Kupferleitung auf der letzten Meile bis zum Endkunden (Teilnehmeranschlussleitung=TAL), den die Wettbewerber an die DTAG zahlen mussten, nicht in einem fairen Abstand zu den Endkundenpreisen der Telekom lag.

In seiner Pressemitteilung zum heutigen Urteil führt der EuGH aus, dass “die Deutsche Telekom die Margen ihrer zumindest ebenso effizienten Wettbewerber beschneidet und diese so vom Markt verdrängt”. Außerdem wird kritisiert, dass die Wechselmöglichkeiten eingeschränkt worden sind und letztendlich die Verbraucher zu viel bezahlt haben.

„Nun herrscht nach einem insgesamt sieben Jahre dauernden Verfahren durch alle Instanzen endgültig Klarheit. Höchstrichterlich ist festgestellt, dass die Telekom von 1998 bis 2003 bei der TAL den Wettbewerb behindert hat. Wir haben damals von Beginn an deutlich darauf hingewiesen, dass die Telekom überhöhte Mietpreise für die letzte Meile verlangte und selbst aber Billigangebote an die Endkunden machte, um diese besser halten oder andere vom Wettbewerb zurückgewinnen zu können“, betont der VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner. “Von dem Urteil geht ein klares Signal aus. Neben dem hier konkret beurteilten Zeitraum, zeigt es, dass die EU auch bezüglich späterer Verstöße und in Zukunft eingreifen kann und hierzu auch bereit ist.”

“Für Wettbewerbsunternehmen stellt sich nach diesem Urteil nun die Frage, ob sie einen Schadensersatz für die überhöhten Vorleistungsentgelte in dieser Zeit geltend machen können. Es wird auch zu untersuchen sein, wie die Marktbehinderung und damalige Kundenverluste zu bewerten sind”, so Grützner.

Bild: debugredaktion unter cc-by-sa


HTC Smartphone

Die beliebten Smartphone HTC Legend und HTC Desire werden in den nächsten Tagen in neuen Farbkombinationen erhältlich sein. Das aus einem massiven Aluminiumblock gefräste HTC Legend ist jetzt zusätzlich in Phantom-Schwarz erhältlich.

Der Verkaufsschlager HTC Desire erhält Zuwachs in den Farben Brillant-Weiß und Schwarz. Die Modelle in den neuen Farben sollen ab Mitte Oktober verfügbar sein. Das HTC Desire in der Schwarz-Edition wird exklusiv bei o2 in Deutschland erhältlich sein.


Handy Apps

Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag des Branchenverbands Bitkom nutzen in Deutschland bereits zehn Millionen Deutsche Apps auf ihrem Mobiltelefon.

Die kleinen Anwendungen können auf fast allen Smartphones genutzt werden. Die Besitzer geeigneter Handys haben im Durchschnitt 19 Apps auf ihrem Mobiltelefon. 21 Prozent aller Handy-Besitzer ab 14 Jahren haben laut eigener Aussage bereits ein “app-fähiges” Mobiltelefon. Die Mehrheit (57 Prozent) nutzt allerdings noch keine entsprechenden Geräte, und weitere 22 Prozent der Handynutzer sind sich unsicher, ob sie Apps verwenden können. Vor allem Senioren geben an, sich damit nicht auszukennen.

Bisher sind vor allem Männer große Fans der kleinen Programme. Männliche Smartphone-Nutzer haben nach eigenen Angaben im Schnitt 25 Apps auf ihrem Handy, Frauen mit kompatiblen Mobiltelefonen dagegen nur sieben. Auch bei Apps gibt es noch ein West-Ost-Gefälle: Während westdeutsche Smartphone-Nutzer durchschnittlich über 20 Apps verfügen, sind es bei ostdeutschen Anwendern nur neun.

Foto: markopako

LG GT350

Speziell für die junge Zielgruppe hat LG ein neues Messaging-Handy vorgestellt. Da das tägliche Leben der jüngeren Generation zum großen teil aus Chatten, Emails schreiben und Instant Messaging besteht, verfügt das neue LG GT350 über eine seitlich ausschiebbare Tastatur. Somit ist schnelles Tippen in Facebook, Twitter oder SchülerVz garantiert.

Zu den weiteren Features des GT350 gehören eine 2 Megapixel-Kamera, UKW-Radio und MP3-Player. Der interne Speicher lässt sich mit einer microSD Karte um bis zu 8 Gigabyte erweitern. Zur besseren Bedienung lässt sich das 3 Zoll große Display per Berührung steuern.

E-Mails landen in Echtzeit auf dem LG GT350 und informieren den Besitzer per Signal. Mehrere E-Mail-Konten sind ebenfalls kein Problem. Das GT350 ist in den Farbvarianten Weiß-Blau, Weiß-Lila und Weiß-Schwarz für 159 Euro erhältlich.


Hotelauskunft Android App

Nach der iPhone-App hat die Travel-IQ GmbH ihre Hotelauskunft auch für Android-Handys vorgestellt. Die App vergleicht Preise für weltweit über 400.000 Hotels und zeigt verfügbare Zimmer mit den gefundenen Preisen an. Auf einer Karte lassen sich alle verfügbaren Hotels im direkten Umfeld oder für 80.000 Orte direkt buchen.

Als Datenbasis greift die App auf die Datenbank des Hotelvergleichs von Hotelauskunft.de zurück, der in Echtzeit die Angebote der größten Hotelportale hinsichtlich Preis und Verfügbarkeit vergleicht. Die Android-App Hotelsuche ist über den Android-Market unter dem Stichwort “Hotelauskunft” zu laden.

hotelauskunft.de


Die neue HTC Sense Experience beinhaltet umfassende Erweiterungen, um die Aufnahme, die Erstellung, das Sharing sowie den Zugriff auf Multimediainhalten zu vereinfachen. Die neue Kamerafunktion ermöglicht die Aufnahme von HD-Videos in 720p. Es können aber auch Fotos mit einer Vielzahl an Spasseffekten geschossen oder direkt bearbeitet werden. HTC Locations ist ein neuer Online-Kartendienst, mit dem der Nutzer ohne Download-Verzögerungen und ohne Roaming-Gebühren Umgebungskarten einsehen kann.

Dank HTC Sense kann online auf den E-Book-Store von Kobo zugegriffen werden. Der für Handys optimierte E-Book-Reader ermöglicht es, Textpassagen zu markieren und zu kommentieren sowie schnell nach Definitionen oder Übersetzungen unbekannter Ausdrücke zu suchen.

Mit dem neuen HTCSense.com-Service können Anwender ihr Smartphone komfortablel auch von einem PC aus verwalten. So können beispielsweise verloren gegangene Smartphones lokalisiert werden, indem man das Gerät klingeln lässt oder den Ort auf einer Karte angezeigt bekommt.

Sollte das HTC-Handy gestohlen worden sein, kann der Eigentümer sein Smartphone per Fernsteuerung sperren, Anrufe und Nachrichten auf ein anderes Telefon umleiten, eine Nachricht an sein eigenes Gerät senden, um den Dieb zur Rückgabe zu bewegen. Im Extremfall kann der Nutzer per Fernsteuerung auch alle Daten auf seinem Handy löschen. Das HTCSense.com vereinfacht zudem das Einrichten neuer HTC-Handys sowie den Zugriff über einen PC-Browser auf archivierte Inhalte wie Kontakte, Textnachrichten und Anruflisten.

Die neue Oberfläche kommt bereits bei den neuen Android-Handys HTC Desire HD und HTC Desire Z zum Einsatz.